Logo-Wettbewerb
Projektbild Logo-Wettbewerb

Logo-Wettbewerb

Das Jugendhaus soll ein neues Logo bekommen? Kein Problem! Am besten gleich zusammen mit den Jugendlichen ein Logo-Wettberb veranstalten.
Dieser Wettbewerb macht nicht nur Spaß, er ist auch sehr kreativ und lässt sich für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten einsetzen. Es muss nicht zwingend ein Logo für ein Jugendhaus gestaltet werden. Es kann auch ein Logo für den eigenen Verein, ein Projekt oder eine engagierte Jugendgruppe erstellt werden. Die Tools, die dazu genutzt werden, sind selbsterklärend und simpel. Anschließend gibt es auch immer noch die Möglichkeit das entstandene Logo in einem Grafikbüro optimieren zu lassen, dies als Argument, ob das Logo gut genug für die eigene Ansprüche wird. Ja, es wird gut!

Online/Offline?

beides

Schwierigkeitsgrad

projekteinsteiger

Zeitlicher Aufwand

mittlerer-zeitaufwand

Technische Ausstattung

Laptops und oder Tablets, eine Möglichkeit zu Präsentieren (Beamer, großer Monitor)

Vorbereitung

Einen Tag vorher machen sich die Teilnehmenden mit dem Online-Grafik-Tool Canva (canva.com) vertraut. Eventuell werden anonyme E-Mail Adressen angelegt, mit denen sich die Jugendlichen registrieren können. Stifte und Papier liegen bereit. Außerdem sollte ein Beamer oder ein großer Monitor die Möglichkeit geben die Logos zu präsentieren. Dieses Projekt lässt sich ebenfalls gut als Online-Projekt umsetzen.

Los gehts!

Zum Start bilden sich Zweierteams und widmen sich einem ersten Logo-Prototypen. Dabei geht es hautpsächlich darum ein erstes Gefühl für die Logoerstellung zu bekommen und die Apps und Tools, die man dazu braucht, auszuprobieren. Jedes Zweierteam gestaltet innerhalb von einer Stunde ein Logo. Der Logo-Prototyp muss nicht zwingend schon ein Jugendhaus-Logo sein, es kann auch ein Fantasie-Logo, ein Logo zum eigenen Hobby oder ein Logo für sich selbst sein.

Präsentiert anschließend die Logos und besprecht gemeinsam, was euch gut gefallen hat. In dieser Projektphase sammelt ihr schon die ersten Erfahrung im Logo-Design und auch die Motivation dazu. Außerdem seht ihr, was mit Canva so alles möglich ist.

Brainstorming & Scribble Time

Jetzt wird gekritzelt und überlegt! Und zwar auf Papier. Dazu finden sich neue Zweierteams zusammen, d.h. es wird nochmal durchgemischt. In anderthalb Stunden sollen nun verschiedene Bestandteile definiert und gezeichnet werden, die zum Jugendhaus passen. Dazu spielen viele Aspekte eine Rolle: Hat das Jugendhaus eine (baubedingte) besondere Form? Gibt es ein Maskottchen? Was zeichnet das Jugendhaus aus? Wie können zentrale Aktivitäten des Jugendhauses visualisiert werden.

Nachdem die möglichen Bestandteile und Formen des Logos auf Papier sind, wird nun auf Canva in einem neuen Projekt die Datenbank durchforstet, welche Grafiken bereits so vorhanden sind und welche neu gestaltet werden müssen. Dazu werden die Grafiken auf den Arbeitsbereich des Canva-Projektes gezogen. Die Grafiken, die nicht in Canva vorhanden sind werden nochmal sauber möglichst mit Edding auf weißem Papier gezeichnet und abfotografiert. Das Bild wird mit einem Online-Tool (vectorization.org) nachgezeichnet/ vektorisiert und als SVG-Datei-Format in Canva hochgeladen. Das hat den Vorteil, dass die Grafik anschließend in unterschiedlichen Farben eingefärbt und bearbeitet werden kann. Je sauberer Du malst, desto besser sieht die Grafik hinterher aus.

Weniger ist mehr!

Einer der größten Fehler bei Logos, ist eine zu große Komplexität. Ein Logo muss auch erkennbar sein, wenn es irgendwo ganz klein erscheint. Oft ist so, dass ruhige klare Logos mit wenigen Details, professioneller wirken, als verspielte und komplexe Logos. Die Ausnahme bestätigt natürlich immer die Regel. In dieser Projektphase werden in 20 Minuten die Lieblingslogos der Teilnehmenden von bekannten Marken in einem neuen Canva-Projekt als Gallerie aufgereiht. Eine Person erstellt dazu das Canva-Projekt und gibt es allen anderen zur Bearbeitung frei. Die Logos können im Internet recherchiert, heruntergeladen und bei Canva hochgeladen und eingefügt werden.

Schaut euch dann gemeinsam in der großen Runde die gesammelten Logos an und besprecht Gemeinsamkeiten und achtet darauf, wie komplex und vielfältig diese Logos sind.

Macht euch anschließend Gedanken, wie ihr eure Sammlung aus Logo-Bestandteilen schlichter darstellen und ggfs. Teile miteinander verbinden/ verschmelzen könnt. Dazu gibt es nochmal 30 Minuten Zeit. Die Ideen können direkt umgesetzt werden.

 

Die Logo-Werkstatt

In einer Stunde passieren nun mehrere Dinge gleichzeitig. Das zuletzt gebildete Zweierteam macht sich erneut ans Werk. Es wird festgelegt, welche Logobestandteile zusammenkommen, welche wegfallen und welche in vereinfachter Form eine Rolle spielen. Öffnet dazu ein neues Canva-Projekt mit der Vorlage Logo (500px auf 500px) und startet mit der Gestaltung eures Logos. Legt eure Farben fest, die ihr nutzen wollt und achtet auch darauf möglichst wenig verschiedene Farben zu verwenden.

 

 

Das Siegertreppchen

Es kann nur Gewinner geben, trotzdem wird abgestimmt, welches Team das beste Logo erstellt hat. Dazu kann das Umfrage-Tool Mentimeter (mentimeter.com) genutzt werden, um ein Sieger-Team auszuloten und zu küren. Überlegt euch auch einen netten Gewinn als Ansporn (z.B. einen Eisgutschein oder einen symbolischen Pokal).

Es ist noch nicht vorbei

Mit dem Gewinner-Logo gibt es nun folgende Möglichkeiten. Ihr habt bei der Siegerehrung aus unterschiedlichen Logos Gemeinsamkeiten entdeckt und möglicherweise habt ihr neue Ideen gewonnen, wie man aus unterschiedlichen Gestaltungen ein neues Logo kreieren kann? Kein Problem, dann setzt euch nochmal dran und bildet ein weiteres Gestaltungsteam und baut das neue Logo.

Ihr habt größere Ansprüche, wollt in Zukunft das Logo auf vielen Druckprodukten sehen oder braucht noch eine professionelle Beratung? Kein Problem, gebt das Logo für das Finetuning in ein professionelles Grafikbüro und besprecht mit den Grafiker:innen was euch wichtig ist. Vorher sollte natürlich euer Budgetrahmen festgelegt und kommuniziert werden.

Zur Verifizierung für die CANVA Bildungswesen Lizenz reicht ein Scan oder ein Foto einer Bestätigung, dass du als Lehrkraft in einer Schule tätig bist. Diese Bestätigung kann das Sekretariat formlos ausstellen. Danach musst du noch die folgenden Angaben machen: welche Fächer du unterrichtest, deinen Namen und Klassenstufe, sowie Adresse und Namen der Schule. Das wars! Wenn du Glück hast, dauert die Verifizierung lediglich ein paar Stunden.
Angenommen du malst deine eigene Grafik, so kannst Du sie abfotografieren oder einscannen und anschließend mit einem Online-Tool in ein SVG-Format umwandeln. Dieses wird von Canva als vektorisierte Grafik erkannt. Anschließend kannst Du in Canva deine Grafik bearbeiten und auch einfärben.